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Aktuelles


Sexueller Missbrauch

In den vergangenen Wochen hat das Bekanntwerden mehrerer Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen durch Priester, Ordensleute und kirchliche Mitarbeiter die katholische Kirche in Deutschland erschüttert. Seitdem gibt es fast täglich neue Meldungen von Missbrauchsvorwürfen in kirchlichen Einrichtungen, die auch in Trägerschaft von Ordensgemeinschaften sind oder waren. In aufrichtiger Sorge, dass sich auch in Einrichtungen, die sich in Trägerschaft der Oberdeutschen Provinz der Karmeliten befanden oder befinden, Missbrauchsvorfälle ereignet haben, bitte ich im Namen unserer Ordensprovinz darum, dass sich etwaige Opfer missbräuchlicher Handlungen melden, damit ihnen geholfen werden kann.

Als Ansprechpartner steht Dr. Georg Beirer (Telefon: 0951/ 67422) zur Verfügung, der bereits seit 2003 nach Inkrafttreten der „Leitlinien zum Vorgehen bei sexuellem Missbrauch Minderjähriger durch Ordensleute im Bereich der Deutschen Ordensobernkonferenz“ als Beauftragter für unsere Ordensprovinz benannt wurde.

Seitens des Ordens steht Provinzial P. Dieter Lankes O.Carm. (Telefon: 0951/9529-10 oder E-Mail: provinzial.bamberg@karmeliten.de) als Ansprechpartner zur Verfügung.
Beide nehmen Hinweise vertraulich entgegen.
Etwaigen Betroffenen zu helfen, ist unser vorrangiges Anliegen. Deshalb ermutige ich an dieser Stelle uns bisher nicht bekannte Opfer dazu, sich mit uns in Verbindung zu setzen.

P. Dieter Lankes O.Carm.
Provinzial
Telefon: 0951/9529-10
Telefax: 0951/9529-35
E-Mail: provinzial.bamberg@karmeliten.de



"Karmelkontakt" Sommer 2010

Die Juli-Ausgabe des Karmelkontaktes ist online. Aktuelles aus unseren Ordensprovinzen, u.a. 20 Jahre Karmeliten in Frankreich - Provinztag in Mainz - Neue Räume im Seminar Theresianum
Zurückliegende Ausgaben des Karmelkontaktes finden Sie hier.


"Karmelkontakt" Ostern 2010

Die April-Ausgabe des Karmelkontaktes ist online. Aktuelles aus unseren Ordensprovinzen, u.a. Der Karmel in Frankreich - Die Besetzung der Konvente der Oberdt. Provinz - Abschied von Bad Reichenhall und Beilstein ...
Zurückliegende Ausgaben des Karmelkontaktes finden Sie hier.


Seligsprechung des Ehrw. P. Angelus Paoli O.Carm.


Am 25. April wird in der Laterankirche in Rom der Karmelit Angelus Paoli selig gesprochen. Eine Beschreibung seines Lebens finden Sie hier.


"Klosterladen"

im Bamberger Karmelitenkloster ist eröffnet. Aktuelles hier! Weitere Informationen über unsere Klosterläden folgen in Kürze

"Karmelkontakt" Weihnachten 2009

Die Dezember-Ausgabe des Karmelkontaktes ist online. Aktuelles aus unseren Ordensprovinzen, u.a. über das Provinzkapitel 2009 und die Heiligsprechung von Nuno Alvares Pereira.
Zurückliegende Ausgaben des Karmelkontaktes finden Sie hier.

28. Provinzkapitel der Oberdeutschen Provinz der Karmeliten

Unter dem Leitwort

"Wandelt euch und erneuert euer Denken,
damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist:
was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist." (Röm 12,2)

feierte die Oberdeutsche Provinz der Karmeliten vom 1. - 6. Juni 2009 ihr 28. Kapitel im Kloster Springiersbach.

Die neu gewählte Provinzleitung, einige Fotos der versammelten Brüder und weitere Informationen hier.

Heiligsprechung von Nuno Alvares Pereira am 26. April 2009

Der portugiesische Karmelit wurde am 26. April 2009 in Rom von Papst Benedikt XVI. heilig gesprochen. Im Karmelitenkloster Straubing können Sie dieses Andachtsbild über das Leben des neuen Heiligen aus dem Karmelitenorden bestellen.
Weitere Informationen über Nuno Pereira und seine Heiligsprechung finden Sie im Straubinger Tagblatt und auf der internationalen Website des Karmelitenordens.

"Karmelkontakt" Ostern 2009

Die neue Ausgabe des Karmelkontakt ist online.
Aktuelles aus unseren Ordensprovinzen.
Zurückliegende Ausgaben des Karmelkontaktes finden Sie hier.

Professfeier im Karmel Mainz

Am 12.10.2008 legt Fr. Tobias Kraus seine zeitliche Profess ab.

Außerordentliches Provinzkapitel wählt P. Dieter Lankes OCarm. zum neuen Provinzial der Oberdeutschen Provinz der Karmeliten

Das außerordentliche Provinzkapitel der Oberdeutschen Provinz hat am 14.12.2007 in Bamberg P. Dieter Lankes (Jahrgang 1962) zum neuen Provinzial gewählt. Die Wahl eines neuen Provinzials war notwendig geworden durch die im September 2007 erfolgte Wahl von Provinzial P. Christian Körner zum Vizegeneral des Ordens und seine Berufung in die Generalleitung nach Rom.
Seit dem Provinzkapitel 2003 gehört P. Dieter der Provinzleitung als Provinzrat an.



Generalkapitel : Karmelitenprovinzial aus Bamberg zum neuen Vize-Generalprior der Karmeliten in Rom gewählt.

Das Generalkapitel der Karmeliten in Sassone bei Rom hat am 13.09.2007, P. Fernando Millán aus Spanien zum neuen Generalprior des Karmelitenordens gewählt. Er löst den Briten P. Joseph Chalmers ab, der nach 12 Jahren (1995 bis 2007) nicht mehr wiedergewählt werden konnte.

Zugleich wählte die Versammlung den amtierenden Provinzial der Oberdeutschen Karmelitenprovinz aus Bamberg, P. Christian Körner O.Carm., zum neuen Vize-Ordensgeneral. P. Christian (Jahrgang 1959) ist seit 25 Jahren Karmelit und seit 2000 Provinzial der Oberdeutschen Karmelitenprovinz. Seine Wahl ist auch für die Karmelitenprovinz ein Grund zu besonderer Freude. Es bedeutet aber zugleich die Notwendigkeit, nun einen neuen Provinzial für die Oberdeutsche Provinz zu wählen. Die Karmeliten und alle, die sich mit ihnen verbundenen fühlen, sind herzlich zum Gebet für das Generalkapitel und die neue Ordensleitung eingeladen.


P. John, P. Albertus, P. Christian, P. Fernando, P. Josef, P. Desiré, P. Kevin, P. Raul

 


Deutsche Teilnehmer


Am 19. September nahmen P. General und P. Christian an der Generalaudienz mit Papst Benedikt auf dem Petersplatz in Rom teil.

Fotos von dieser Begegung


800 Jahre und nicht von gestern

Straubinger Karmeliten feiern das Jubiläum der Übergabe der Karmelregel

Bamberger Karmelitenprovinzial ist neuer Vize-Ordensgeneral

Ein genaues Datum, wann die junge Gemeinschaft, die bei der Quelle des Propheten Elija im Gebirge Karmel in Israel/Palästina zurückgezogen lebte, ihren zuständigen Bischof, den lateinischen Patriarchen Albert von Jerusalem, um eine „formula“ ihrer Lebensweise gebeten hat und diese erhielt, liegt im Dunkel der Geschichichte verborgen. Erhalten sind älteste Abschriften und Ergänzungen dieser Regel, die Albert – er amtierte zwischen 1206 und 1214, musste aber der unruhigen Kreuzfahrerzeit wegen im nahen Akko statt im unsicheren Jerusalem residieren – den Karmeliten, offensichtlich in großem Einfühlungsvermögen für ihre Motive und Vorhaben, schrieb und übergab. Zudem verdanken die Karmeliten diesem Umstand, dass ihre Regel das Verbot des IV. Laterankonzils 1215 überdauerte, das dem Ausufern neuer religiöser Gemeinschaften samt ihren jeweiligen Satzungen Einhalt gebieten wollte.

Schon dieser Ursprung im umkämpften Zielgebiet der damaligen Kreuzfahrten, dem Heiligen Land, zeigt einen überaus aktuellen Bezug zur heutigen Betroffenheit und Ratlosigkeit angesichts der wachsenden Gewalt in Aufsehen erregender Form verübter oder vereitelter Terroranschläge, im „Krieg“ dagegen, aber auch alltäglicher auf manchen Schulhöfen und im Straßenverkehr. Setzten sich doch die ersten Karmeliten zusammen aus Pilgern und Kreuzfahrern, die, des grausamen, sinnlosen und dem Evangelium widersprechenden blutigen Gemetzels überdrüssig, sich auf die friedliche Weise des wirklichen „obsequium“, der Gefolgschaft Jesu Christi in einem einfachen, gemeinsamen und religiosen Lebensstil zunächst ins Karmelgebirge zurückzogen. Davon zeugen die Abschnitte (Kapitel XVIII und XIX) der Karmelregel, die den geläuterten Ex-Kreuzfahrern in ihnen verständlicher und zugleich biblischer Sprache das lebenslange Anlegen der „entwaffnenden Waffenrüstung Gottes“ nahe legen, eine Wortwahl, die natürlich genauso wie im Islam der „Dschihad“ („Heiliger Krieg“) fundamentalistisch falsch und gerade als Gegenteil seiner Bedeutung verstanden werden kann.

Berg Karmel
Motto des Generalkapitels und der Regel: (Übersetzung: "In der Gefolgschaft Jesu Christi").
Der Umstand der Rückeroberung des „Heiligen Landes“ und die Sehnsucht nach wirklichem und überzeugendem Glaubensleben hat die Karmeliten (als einzigen Orden mit Wurzeln im Heiligen Land und in der Prophetie des Alten Testaments) noch im 13. Jahrhundert in Europa und bis heute in ca. 800 Jahren wechselvoller Geschichte in der ganzen Welt Aufnahme finden lassen. Zugegeben gehören die Karmeliten und ihre Regel nicht zu den großen und bekannten Orden der Kirche; ihre mit 24 Kapiteln „kürzeste Ordensregel der Welt“ enthält aber einige ungebrochen oder neu aktuelle Anregungen auch für Nicht-Karmeliten, die zu entdecken sich lohnt. Nicht nur, weil der Bischof Albert offensichtlich die Gabe besaß, Wesentliches in Kürze zu sagen, und weil die Karmeliten nicht auf eine Gründerpersönlichkeit festgelegt sind, sondern – samt ihren Heiligen und Gestalten durch die Jahrhunderte – auf eben diesen Entwurf, dessen 800 Jahre zu feiern und ihn zugleich neu zu entdecken die Karmeliten weltweit sich vorgenommen haben.

 

Der weltweite Karmelitenorden hat dieses Jubiläum auf dieses Jahr 2007 angesetzt und befasst sich damit auch in diesem September, wenn sich Karmeliten aus aller Welt wie alle sechs Jahre zum dreiwöchigen Generalkapitel in Sassone bei Rom versammeln. Daneben ist auch wieder ein neuer Generalprior und sein Leitungsgremium für die nächsten sechs Jahre zu wählen.

Was die Karmelregel so wenig alt aussehen lässt, sind ihre Weisungen zu einem begründeten und glaubwürdigen Leben in der Nachfolge Jesu Christi, die deshalb immer schon weit über den klösterlichen Bereich hinausstrahlen. Noch kürzer als die Regel selbst lässt sich das schwer beschreiben. Das strukturierte Gemeinschaftsleben im Zueinander von Für-Sich-Sein und Zusammensein, von miteinander beten, essen, arbeiten und sich erholen, von Führung in gemeinsamer Verantwortung, von gemeinsamem Hausstand und Eigentum bei einfachem Lebensstil (Kapitel IV bis XIII und XVI bis XVII) ist gerade für gestresste Bürger der Moderne wieder wachsend interessant. Die Haltung des Lebens in der Gegenwart Gottes, in Aufmerksamkeit für ihn, für sich selbst und für andere, in der Gemeinschaft wie im Dienst an Menschen, der Ausrichtung auf den kommenden Christus, die nicht im Gestern rückgewandt bleibt und sich nicht im Heute fixiert und verliert, dient auch ausdrücklich einem untrennbar menschlichen wie geistlichen Wachstumsprozess (XIV und XV und XXII bis XXIV). Dazu gehören auch die Kultur des Redens und Schweigens und des „Arbeitens in Stille“, wie es die derzeit mühsam freigelegten, kunsthistorisch einmaligen Darstellungen der Straubinger Karmelitenbibliothek (das Straubinger Tagblatt berichtete mehrfach) bezogen auf den Teilbereich des Studiums zeigen, der freilich nur einen von vielen „Anwendungsfeldern“ der Spiritualität des Karmel ins Auge fasst.

 

Berg Karmel
Albert übergibt den Karmeliten die Regel (LORENZETTI 1328-29, Siena, Pinacoteca Nazionale)

Der Straubinger Karmel – der hier ja seit 1368 und ununterbrochen besteht und es mit der Karmelregel an Lebensdauer schon aufnehmen kann – feiert dieses Jubiläum am kommenden Sonntag, 16. September, einen Tag vor dem Fest des hl. Albert von Jerusalem. Zum Festgottesdienst um 10 Uhr und zur Vesper um 14:30 Uhr ergeht herzliche Einladung an alle Straubinger und Freunde der Karmeliten. Die Festpredigt am Vormittag hält P. Paul Weingartner OCD aus Linz, der Provinzial des Teresianischen Karmel in Österreich. Martin Schwendke (Orgel) und Andreas Hirth (Violine) gestalten den Gottesdienst kirchenmusikalisch mit Werken von Händel, Becker, Bornefeld, Dubois, Stanley, Van Eyken und Viere sowie mit Gemeindegesang. Im Rahmen dieser Festgottesdienste feiert P. Felix M. Schandl O.Carm. zugleich sein 25jähriges Professjubiläum.

Zugleich ist auch den Straubinger Karmeliten ein Anliegen, die Haltungen ihrer Regel Menschen nahe zu bringen und weiterhin Menschen auf ihrer Suche nach einem tragfähigen geistlichen Leben zu begleiten. Umgekehrt steht die Frage im Raum, was es für den Ort und die Menschen in Straubing und Umgebung bedeutet und ihnen wert ist, die Karmeliten nicht nur in langer und beeindruckender kunsthistorischer Vergangenheit, sondern in der Gegenwart und in Zukunft in ihrer Mitte zu haben. Einer der Fremdenführer nennt „die Jakobskirche das Herz“ und die „Karmelitenkirche die Seele“ Straubings: ein bleibender Anspruch an die Karmeliten, aber auch an die Straubingerinnen und Straubinger und ihre Besucher, die Lebensregel diese „Seele“ immer oder wieder neu zu entdecken.

P. Felix M. Schandl O.Carm.


Mission der Karmeliten in Indien wird eigenständige Provinz

Gründung vor 25 Jahren von Bamberg aus begonnen

28. Juni 2007

Die Leitung des Karmelitenordens in Rom hat beschlossen, das bisherige Provinzkommissariat der Oberdeutschen Provinz in Indien mit Wirkung vom 16. Juli 2007 als selbständige Provinz zu erheben. Zur neuen Provinz, die dem Patronat des Hl. Apostels Thomas anvertraut wird, zählen zurzeit 85 Karmeliten.

Die Freude der Karmeliten ist sehr groß, dass nach der Gründung des ersten Konventes vor 25 Jahren in Karukadam (Kerala, Indien) die Selbständigkeit erreicht ist. Die indischen Mitbrüder werden nun in eigener Verantwortung ihren Weg in die Zukunft gehen. Dankbar blicken sie dabei auf das Engagement des verstorbenen P. Joseph Kotschner O.Carm., dem Initiator dieses Missionsprojektes in Indien sowie aller Mitbrüder in Indien und Deutschland, die durch ihren Dienst am Aufbau mitgewirkt haben. Ein besonderes Vergelt’s Gott gilt allen Wohltätern, die durch ihre Gaben den neuen Zweig des Ordens unterstützt haben und auch weiterhin unterstützen werden.

Seit Anfang der 70er Jahre hat die Oberdeutsche Karmelitenprovinz ein neues missionarisches Projekt in Indien begonnen. Junge Inder aus Kerala (Südindien) wurden nach längerer Vorbereitungs- und Probezeit nach Deutschland geholt, absolvierten in Bamberg das Noviziat und studierten ab 1975 an der dortigen Universität. 1981 konnte der erste indische Mitbruder der Oberdeutschen Provinz zum Priester geweiht werden. Ein Jahr später (1982) folgte die kanonische Errichtung des ersten Konventes in Karukadam, dem ein Seminar angegliedert wurde. 1993 wurde das indische Kommissariat der Oberdeutschen Provinz begründet, dem fünf Häuser angehören: Karukadam (1982), Kartikulam (1983), Bangalore (1988), Thrissur (1994) und Karukutty (1998).

Eine Missionsstation mit Pfarrei und Schule ist in der Diözese Kurnool im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh. In einer sehr armen Gegend Indiens, in der die Christen meist zur Kaste der „Unberührbaren“ gehören, verbessern die Karmeliten die Zukunftschancen vieler Kinder durch die Ermöglichung einer Schulausbildung. Unter den derzeitigen Schülern befinden sich auch gut 100 Waisenkinder, die nun ein Zuhause und eine neue Chance für ihr Leben gefunden.

Seit Mitte des Jahres 2000 leben auch schon Karmeliten aus Indien in Kenia. Diese Mitbrüder arbeiten in der Pfarrseelsorge in der Diözese Ngong nicht weit entfernt von der Hauptstadt Nairobi. Sie betreuen außerdem eine Gruppe von ca. 400 engagierten Laien des Karmel. Für die Aufnahme und Ausbildung von jungen Kenianern im Orden wurde ein Ausbildungshaus gebaut, das im Juni 2005 eingeweiht wurde.

Die deutschen Karmeliten werden den indischen Mitbrüdern der neuen Ordensprovinz weiterhin verbunden bleiben, nicht zuletzt, um weiterhin notwendige finanzielle Unterstützung zu leisten.

In der Bamberger Karmelitenkirche wird aus Anlass der Provinzerrichtung am Montag, 16. Juli 2007, dem Hochfest Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel, um 18.00 Uhr ein Dankgottesdienst stattfinden. Indische Karmeliten werden ihn im syro-malabarischen Ritus, dem ihre Provinz angehört, feiern.

Dazu ergeht herzliche Einladung!



Am Hochfest der Verkündigung des Herrn 2006 hat unser Generalprior P. Joseph Chalmers das

Generalkapitel 2007

einberufen. Es wird vom 4. – 22. September 2007 in Sassone bei Rom stattfinden. Das Thema des Kapitels wird sein:
„In obsequio Jesu Christi“ - betende und prophetische Gemeinschaft in einer sich verändernden Welt.
Wir laden Sie herzlich ein, mit uns um den Geist Gottes für unserer Generalkapitel zu beten

800-Jahrfeier der Lebensregel des Karmel

27. Juni 2007

ÜbergabeDer Karmel begeht in diesem Jahr die 800-Jahrfeier der Übergabe der formula vitae. Sie wurde den bei der Eliasquelle auf dem Berg Karmel lebenden Einsiedlern von Albertus, dem Patriarchen der Kirche von Jerusalem (1205-1214), gegeben. Diese formula vitae wurde später mit einigen Anpassungen zur Ordensregel. Die erste kleine Eremitengruppe auf dem Karmel, die ihre Christusnachfolge nach dieser Lebensregel gestaltet hat, hat eine wechselvolle Geschichte ins Leben gerufen, die reiche Früchte eines selbstlosen und fruchtbaren Einsatzes für die Kirche gebracht hat.

Weiter Informationen zur Regel und eine Einführung in die Regel finden Sie auf unserer Homepage:

http://www.karmelitenorden.de/karmelcms/spiritualitaet/ordensregel.html

http://www.karmelitenorden.de/karmelcms/spiritualitaet/einfuehrung.html


Hl. Maria Magdalena von Pazzi - 400. Todestag

Maria Magdalena Maria Magdalena von Pazzi - Gemälde im Karmelitenkloster Straubing, Anfang des 18. Jahrhunderts
Foto: Peter Schwarz, Straubing

Im Jahr 2007 begeht der Karmelitenorden den 400. Todestag der hl. Maria Magdalena von Pazzi. Geboren am 02. April 1566 in Florenz war sie schon als junges Mädchen zur Ganzhingabe an Christus entschlossen. Als Sechszehnjährige trat sie 1582 in den Karmel ihrer Heimatstadt ein, wo sie ein Leben tiefster mystischer Gottesvereinigung, verbunden mit zahlreichen Ekstasen, führte. Von körperlichen und seelischen Leiden begleitet und beeinflusst von der Passionsmystik und einer tiefen Marienfrömmigkeit, reifte in ihr besonders in den Leiden ihrer letzten Krankheit, die ein dreijähriger Todeskampf waren, das Bewusstsein einer charismatischen Sendung für die Kirche.

"Leiden, nicht sterben" - dieser Ausspruch kennzeichnet ihre gesamte Seelenhaltung.

Sr. Maria Magdalena starb am 25. Mai 1607 im Karmel von Florenz. 1627 wurde sie selig- und 1669 heiliggesprochen.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.ocarm.org/smmdep/centenary/home.htm


  • 07.03.05:Jetzt erhätlich! Der Doppelband "Gott lebt! Sie sind seine Zeugen."
  • 04.10.04: Neue Webseite Karmel Mainz
  • 19.04.04: Regel des 3.Ordens ist online.
  • 18.03.04: Ergänzungen und Änderungen unter "Ausbildung"
  • 11.07.03: Seite über die Berufungspastoral ist online.
  • 04.07.03: Bericht über das Oberdeutsche Provinzkapitel ist online.
  • In der Pfingstwoche 2003 vom 9. - 14. Juni feiert die Oberdeutsche Provinz der Karmeliten im Kloster Springiersbach das nächste Provinzkapitel. Es steht unter dem Leitwort "Das Charisma des Karmel - Ein Weg der Umformung"
  • 3. Januar 2002: Die neuen Karmelseiten sind online.