- Donaukurier Pfaffenhofen - 7. März 2011 - Musa'ade Mitglied Franz Kaindl in Uttenhofen feiert 70. Geburtstag - Spende für Caritas Baby Hospital in Bethlehem statt persönlichen Geschenken
- Südwest Presse Ulm - 19. Dezember 2009 - Hoffnung für die Kinder der "Schande" - Ordensfrauen in der "Crèche" in Bethlehem greifen ein, wo christliche und muslimische Familien versagen
- Gäuboden Aktuell - 2. April 2008 - Bethlehem ohne Hoffnung?
- MainEcho - 14. Februar 2008 - Ein Herz aus Bethlehem
Straubinger Rundschau - 21. Januar 2008
Bericht von der Jahresversammlung von „Musa’ade“ - Hilfe und Hoffnung für Bethlehem (PDF, 387kB)
Straubinger Tagblatt - 26. Juni 2007
Spende für Bethlehem
500 Euro spendeten das Ehepaar Rosa und Hans Beiderbeck aus Oberpiebing für das Caritas-Babyhospital in Bethlehem. Pater Rainer vom Karmelitenkloster (Mitte) nahm die Spende für den Verein„MUSA`DE – Hilfe und Hoffnung für Bethlehem“ entgegen und die beiden neuen Beitrittserklärungen zum Verein,der caritative Einrichtungen im Heiligen Land unterstützt. Entschlossen hatte sich das Ehepaar Beiderbeck nach einer Pilgerreise dazu, bei der sie das Elend in dem besetzten Land sahen. Für die richtige Verwendung der Spenden wird Pater Rainer persönlich vor Ort in Bethlehem sorgen. Weitere Auskünfte zu dem Verein „MUSA´DE“, wo weitere Spenden und Mitglieder gerne willkommen sind, bei Pater Rainer Fielenbach, Telefon 09421/843713 oder
über die Email-Adresse musaade.bethlehem@karmelitenorden.de
Straubinger Rundschau - 26. Juni 2007
Lesung im Karmelitenkloster
Konflikte und Trauer und wenig Hoffnung
Autor Johannes Zang gibt ungewöhnliche Einblicke in das Leben in Palästina
Johannes Zang, Autor des Buches „Unter der Oberfläche – Erlebtes aus Israel und Palästina“.
Der gebürtige Bayer und seit einigen Jahren in Jerusalem lebende Journalist und Autor Johannes Zang las am Freitag im Karmelitenkloster aus seinem neuen Buch „Unter der Oberfläche – Erlebtes aus Israel und Palästina“. Eingeladen zu dieser Lesung hatten der Verein „MUSA`ADE – Hilfe und Hoffnung für Bethlehem“ und das Karmelitenkloster.
Ergriffen und fasziniert zugleich waren die Zuhörer an diesem Abend von den aus Tatsachen entstandenen Geschichten, die von den Leiden der Menschen und aus dem Alltag im Heiligen Land erzählen, das von 40-jähriger israelischer Besatzung und Kontrolle geprägt ist. Viele Besucher stellten zum Anschluss Fragen und wollten mehr aus diesem außergewöhnlichen Buch wissen.
Autor Johannes Zang, der 1964 in Goldbach bei Aschaffenburg geboren wurde und zu Straubing, durch eine fünfjährige Tätigkeit als Musiklogopäde, eine besondere Verbindung hat, war bereits in den Jahren von 1985 bis 1987 erstmals in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten. Von 1999 bis 2003 unterrichtete er palästinensische Kinder in Bethlehem in Musiktheorie sowie an Instrumenten und leitete zwei Chöre und ein Ensemble. In dieser Zeit entstand während einer israelischen Militärinvasion der Offene Brief an den damaligen deutschen Außenminister Joschka Fischer, den er mit zwei anderen Deutschen verfasste und der bundesweit Beachtung fand.
Im Heiligen Land
Seit 2005 lebt Zang mit seiner Frau Janina in Jerusalem und berichtet als Journalist aus dem Heiligen Land für verschiedene Medien. Auch jetzt noch unterrichtet er in fünf Jerusalemer Kirchen Klavier und Orgel und ist als Organist tätig.
Sein neues Buch hat er in Jahreszeiten eingeteilt, der Sommer erzählt von dem „Heißen“ zwischen den Konfliktparteien, der Herbst von der „Trauer und Tragik“, der Winter von dem „Eisigen“ und der Frühling, die kürzeste Jahreszeit in Palästina, schildert Geschichten der Hoffnung. Er schreibt in einer ausdrucksvollen Sprache und erzählt Erlebnisse sehr genau, so glaubt der Leser wirklich vor Ort dabei zu sein. Vier dieser Erzählungen, die alle auf Tatsachen beruhen und die man so nicht in den Medien findet, trug Johannes Zang bei dieser Lesung vor. Der ausgebildete Musiklogopäde überzeugte nicht nur durch den Inhalt der Texte. Auch die deutliche Aussprache zog die Zuhörer in Bann. Vor jedem jahreszeitlichen Abschnitt in seinem Buch schrieb er eine kurze Einführung, die den Leser auf die Geschichten einstimmt. Mit dem Sommer begann er seinen Vortrag, die dominierende Jahreszeit im Heiligen Land. Sie reicht von Mai bis Oktober. „Auch was den Konflikt zwischen Israel und Palästina angeht, ist der Sommer die vorherrschende Jahreszeit. Es geht heiß her zwischen Israelis und Palästinensern. Es herrscht Krieg – nicht nur mit Waffen, auch mit Worten“, so Johannes Zang.
Zum Herbst schilderte er die Erlebnisse eines palästinensischen Pilgerführers, der „zur Tatenlosigkeit verdammt“ wurde, denn er bekam seinen Passierschein erst, als die Saison vorüber war. Die Geschichte, die einen palästinensischen Christen beschreibt, erzählte er im Kapitel Winter, in dem er den Leser auf eine Reise zu Orten und Menschen mitnehmen möchte, mit denen er „Winter“ erlebt hat und wo es ihm richtig kalt ums Herz wurde. Der Frühling ist das kürzeste Kapitel im Buch, es beschreibt die Hoffnung – hierzu gibt es nur wenig zu erzählen.
Eigene Erlebnisse
Die Geschichten im Buch handeln alle von Menschen, die in den palästinensischen Gebieten leben oder von den eignen Erlebnissen Johannes Zangs unter der Besatzung. Zu jeder Geschichte wird Hintergrundinformation geliefert. Es gibt ein ausführliches Glossar, so ist keinerlei politische Vorkenntnis nötig, um diese Geschichten, die einem zu Herzen gehen, lesen und verstehen zu können. Kaufen kann man das Buch „Unter der Oberfläche – Erlebtes aus Israel und Palästina“, das im AphorismA - Verlag mit der ISBN-Nummer 978-3- 86575-004-4 erschienen ist, für 15 Euro im Karmelitenkloster oder in jeder Buchhandlung. - dor -
Straubinger Tagblatt – 09.11.2006
MUSA'ADE heißt arabisch Hilfe
Bereits 70 Prozent der Palästinenser leben unter der Armutsgrenze
Neuer Verein für Bethlehem gegründet
Wenn die Menschen in Bethlehem ihre Situation beschreiben sollen,
stecken sie in einem Dilemma. Für sie ist das Leben mit eingeschränkter
Bewegungsfreiheit, Kontrollen und Arbeitslosigkeit zum Normalfall
geworden. Das Ausland einschließlich der Christen hat die
Geburtsstadt Jesu aus dem Blick verloren. Um diesen Menschen dort
wieder ein bisschen Hoffnung zu geben, wurde kürzlich der Verein
"MUSA'ADE - Hilfe und Hoffnung für Bethlehem" gegründet.
Zur Normalität gehört in Bethlehem mittlerweile, dass
man nur nach dem Passieren mehrerer Checkpoints der israelischen
Armee zu lebenswichtigen Einrichtungen wie Krankenhäusern oder
Schulen kommt. Das dauert oft Stunden. Weil Müttern die Weiterfahrt
zu einem Krankenhaus verwehrt wurde, wurden in Palästina allein
von Anfang September bis Mitte Oktober 69 Babys an Checkpoints geboren.
Über 30 auf diese Weise geborene Babys starben seit 2001 wegen
mangelnder medizinischer Hilfe. Das Caritas Babyhospital in Bethlehem
ist eine von vielen karitativen Einrichtungen in Bethlehem. Es ist
das einzige Kinderkrankenhaus in den Palästinensischen Gebieten,
einer Gegend mit rund 500 000 Kindern, die jünger als vier
Jahre alt als sind. Ohne nach Herkunft, Religion oder Geld der Eltern
zu fragen, behandelt das Krankenhaus alle Kinder. Im zweiten Quartal
2006 lebten bereits 70 Prozent der Palästinenser unter der
Armutsgrenze.
Dank
ausländischer Hilfe konnte in der Nachbarstadt von Bethlehem
beispielsweise die einzige Behindertenwerkstätte eröffnet
werden. Einige Familien überleben nur noch durch das Gehalt
ihrer behinderten Kinder. Aber diese Werkstätte hat durch die
ausbleibenden Touristen keine Möglichkeit ihre Arbeiten zu
verkaufen. Von dieser Not und Hoffnungslosigkeit betroffen sind
auch die Familien der Olivenholzschnitzer, fast ausnahmslos Christen.
Die meisten haben trotz Null-Absatzmöglichkeiten weiter ihre
Schnitzereien gefertigt. Seit mehreren Jahren unterstützt Pater
Rainer Fielenbach vom Karmelitenkloster bereits die Olivenholzschnitzer
und die Behindertenwerkstätte durch den Verkauf ihrer Arbeiten
in Deutschland und spendet außerdem an viele karitative Einrichtungen
im Heiligen Land.
Da auf der politischen Ebene im Heiligen Land keine schnelle Änderung
zu erwarten ist, verbleibt nur der Weg, den Mitchristen zu helfen
und Solidarität zu zeigen. Deshalb wurde der Verein "MUSA'ADE
- Hilfe und Hoffnung für Bethlehem" gegründet. Die
Mitglieder wollen den selbstlosen Verkauf von Arbeiten aus dem Heiligen
Land in Deutschland ebenso unterstützen, wie auch mit verschiedenen
Aktionen Spenden für karitative Einrichtungen in Bethlehem
wie beispielsweise für das Caritas Babyhospital ermöglichen.
Außerdem werden auch Solidaritätsreisen ins Heilige Land
angeboten. Wer den Menschen in Bethlehem helfen möchte oder
sich genauer über den Verein informieren will, kann sich im
Karmelitenkloster bei Pater Rainer unter Telefon 843713 oder über
die Email-Adresse Karmel.Straubing@t-online.de melden. -red-
Straubinger Tagblatt – 30.10.2006
MUSA'ADE - Hife für Bethlehem
Am heutigen Montag wird im Karmelitenkloster Straubing, Albrechtsgasse
20, um 19.30 Uhr der Verein "MUSA'ADE - Hife und Hoffnung für
Bethlehem" gegründet. Ziel des Vereins ist es, auf die
katastrophale Situation der Menschen im eingemauerten Bethlehem
aufmerksam zu machen, die Menschen, vor allem auch christliche Schnitzerfamilien
durch Hilfsaktionen (zum Beispiel Verkauf von Schnitzereien aus
Olivenholz) zu unterstützen, kirchliche Einrichtungen in Bethlehem
zu fördern und durch Pilgerfahrten die Begegnung mit den Christen
Bethlehems zu ermöglichen. Zu dieser Vereinsgründung und
Mitgliedschaft sind alle eingeladen und willkommen, denen es wichtig
ist, dass Christen auch in Zukunft in der Geburtsstadt Jesu leben
können. Am Dienstag, 7. November, um 19.30 Uhr wird Pater Rainer
im Karmelitenkloster von seinem Besuch in Bethlehem im Oktober berichten.
Auch dazu sind alle Interessierten eingeladen.