19. Dezember 2003 - Straubinger Tagblatt
VERKAUF VON OLIVENHOLZARTIKELN ZUGUNSTEN BETHLEHEM.
Maria
und Josef hätten dieses Jahr keine Chance, Jesus in Bethlehem zur Welt
zu bringen (Fotomontage). Checkpoints, eine Mauer und ein Elektrozaun rund um
die Stadt würden die Reise von Nazareth nach Bethlehem unmöglich machen.
Doch obwohl die Menschen dort allen Grund zum Resignieren hätten, sind
sie wagemutige und lebensbejahende Anpacker. Statt sich daheim zu verschanzen,
suchen sie die Offensive. „Wenn die Pilger sich nicht mehr zu uns trauen“,
heißt die Devise angesichts des toten Tourismus, „dann müssen
wir eben zu ihnen kommen“. So bieten Hassan Al Ahmad und Johny Abu Aita
aus Beit Sahour (Hirtenfelder von Bethlehem) jetzt im Karmelitenkloster Krippen
und viele andere Olivenholzartikel an.
Sie haben sie von etwa 30 Schnitzerfamilien in Bethlehem hierher gebracht. Die
vielen Schnitzer in Bethlehem würden sich freuen, wenn möglichst viele
ihrer schönen Artikel gekauft und damit ihren Familien ein Stück Überleben
gesichert und Hoffnung geschenkt würde.
Die Ausstellung ist täglich von 9.30 bis 11.30 Uhr und 14.30 bis 17.30
Uhr geöffnet.
Am Sonntag, dem letzten Verkaufstag, ist von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet.
–red–
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