Straubinger Tagblatt - 24. November 2005

Hoher Besuch bei den Karmeliten

Zehntägige Reise durch die Oberdeutsche Provinz des Ordens

Generalprior Pater Joseph Chalmers zu Gast in Straubing

Pater Joseph ChalmersHohen Besuch erhielt das Karmelitenkloster am gestrigen Mittwoch: Gegen Mittag traf Pater Joseph Chalmers, Generalprior und damit oberster Vertreter des Karmelitenordens, in Begleitung von Generalrat Pater William J. Harry in Straubing ein. Aufgrund ihres dicht gedrängten Terminplans können die beiden nur bis zum heutigen Donnerstag bleiben. Insgesamt reisen sie zehn Tage durch Deutschland, um Gespräche mit ihren Mitbrüdern zu führen und das Provinzkapitel vorzubereiten, das im nächsten Jahr stattfindet.

Pater Prior Georg Bertram freute sich, die ausländischen Gäste für eine Nacht im Karmelitenkloster beherbergen zu können. Schließlich kommt der Generalprior des Ordens nicht jeden Tag zu Besuch. "Ich war aber vor einigen Jahren schon einmal in Straubing", erzählt Pater Joseph Chalmers in sehr gutem Deutsch. Er ist gebürtiger Schotte und lebt und arbeitet als Generalprior des Karmelitenordens in Rom. Dort ist auch Pater William J. Harry zu Hause - der gebürtige Amerikaner ist als Generalrat der Karmeliten für Europa zuständig und glänzt ebenfalls mit guten Deutschkenntnissen.

Beide sind zehn Tage lang in Deutschland unterwegs und besuchen die Oberdeutsche Provinz des Ordens, zu der neben sieben weiteren Klöstern auch das Straubinger Karmelitenkloster zählt. "Wir möchten uns ein Bild, eine Art Bestandsaufnahme von der Provinz machen", erklärt Generalprior Joseph Chalmers den Grund seiner Stippvisite. Dazu nimmt er sich Zeit, um mit jedem einzelnen Mitbruder ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt steht dabei die Vorbesprechung zum Provinzkapitel, das nächstes Jahr in Sprin-giersbach an der Mosel abgehalten wird. Den Abschluss der Reise bildet das Treffen mit dem Provinzial, dem Leiter der Oberdeutschen Provinz des Ordens, in Bamberg.
Generalprior Joseph Chalmers und Generalrat William J. Harry betonen, dass sie sehr gerne nach Straubing gekommen sind. Vor allem Pater William hat eine ganz besondere Beziehung zur Gäubodenstadt, wie er schildert: "Straubing ist mein Mutterhaus." 1864 wanderten nämlich zwei hiesige Karmeliten nach Nordamerika aus, um dort ein Kloster zu gründen, aus dem zwei Provinzen hervorgegangen sind. "Deshalb war ich auch schon öfter hier", erklärt Pater William weiter. Pater Joseph Chalmers ist hingegen vor allem von den Schätzen in der Bibliothek des Straubinger Klosters angetan: "Es ist überraschend, welche Bücher und Malereien noch erhalten sind." Nachdem das Karmelitenkloster in Straubing das älteste Haus des Ordens sei, nehme es eine wichtige historische Rolle ein.
Der Mittwochnachmittag stand ganz im Zeichen des Gedankenaustauschs mit den Straubinger Karmeliten. "Vielleicht bleibt noch ein wenig Zeit, um die Stadt anzusehen", meinte der Generalprior abschließend.
Am heutigen Donnerstag setzt er gemeinsam mit Generalrat Pater William seine Reise fort. - ola -

 

Straubinger Tagblatt - 23. November 2005

Generalprior Pater Joseph Chalmers zu Gast im Straubinger Karmelitenkloster

Straubing. Hohen Besuch erhielt das Karmelitenkloster am Mittwoch: Gegen Mittag traf Pater Joseph Chalmers, Generalprior und damit oberster Vertreter des Karmelitenordens, in Begleitung von Generalrat Pater William J. Harry in Straubing ein. Aufgrund ihres dicht gedrängten Terminplans können die beiden nur bis Donnerstag bleiben. Insgesamt reisen sie zehn Tage durch Deutschland, um Gespräche mit ihren Mitbrüdern zu führen und das Provinzkapitel vorzubereiten, das im nächsten Jahr stattfindet.
Mehr dazu am Donnerstag im Straubinger Tagblatt!