Straubinger Tagblatt – 06.12.2006
Viele Accessoires zu Weihnachten
Frauenbund-Adventsbasar im Pfarrheim
Frontenhausen. (wil) Am Samstag - passend zum ersten Advent - verkaufte der Frauenbund bereits zum 15. Mal Adventskränze, -gestecke, -sträuße, dekorative Baumgestecke und vieles mehr. Am Donnerstag hatten 23 Mitglieder des Frauenbundes von 8 Uhr an, über viele Stunden die schöne und individuelle Weihnachtsdekoration fertiggestellt. Dabei wurde das verarbeitete Tannengrün von der Familie Eckendöfer gespendet, die restliche Dekoration, wie Kerzen, Christbaumkugeln und Schleifen besorgte unter anderem die Vorsitzende Anneliese Perlinger. Für die St. Jakobs Kirche hat der Frauenbund den Adventskranz bereits am Mittwoch gebunden. Bei einer durchschnittlichen Breite von eineinhalb Metern hatte sich der Frauenbund wieder richtig ins Zeug gelegt.
Der Kranz mit seinen vier großen, roten Kerzen und Bändern wurde in der Pfarrkirche hinter den Altar aufgehängt und schmückt seitdem den Tisch des Herren, außerdem ist er durch sein Format vom ganzen Gotteshaus aus zu sehen und kann bewundert werden. Der Verkauf der Adventsdekoration begann am Samstag um 13 Uhr. Während die ersten Besucher bereits bei Kaffee und Kuchen saßen - es gab Torten, Gebäck, Kuchen und andere Naschereien, die von den Mitgliedern des Frauenbundes selbst gebacken worden waren - begaben sich die Neuankömmlinge zu den schön dekorierten Tischen mit den weihnachtlichen Gestecken um das eine oder andere Teil zu erstehen. Von dem Erlös dieses Basars wollen die Frauenbundmitglieder Pfarrer Robert Gigler einen neuen Rauchmantel kaufen.
Karin Wegner bot beim Basar viele Dinge am Eine-Welt-Waren-Stand an. Des Weiteren gab es heuer einen Stand mit Schnitzereien aus Bethlehem mit handgefertigten Kunstwerke, wie kleine Figuren, Kreuze, Weihnachtsschmuck bis hin zur Krippe. Unterstützt werden damit 40 Olivenholzschnitzer aus Beth lehem in Palästina, im Heiligen Land. Die Stadt, in der seit fast fünf Jahren eine kriegsähnliche Situation herrscht ist an den Rande ihrer Existenz angelangt. Bei einer Arbeitslosigkeit von 70 Prozent sind vor allem die Olivenholzschnitzer in Armut gestürzt.
Auf Anregung von Pfarrer Gigler hatte der Pfarrgemeinderat Frontenhausen beschlossen, an den vier Adventssonntagen, nach den Gottesdiensten, handgefertigte Schnitzereien aus Olivenholz zum Kauf anzubieten.
Zu diesem Thema findet heute Dienstag um 20 Uhr ein Vortrag von Pater Rainer aus dem Karmelitenkloster Straubing statt. |